In meiner Arbeit untersuche ich den monumentalen Charakter von Architektur und Landschaft. Dabei geht es mir um den Perspektivwechsel von einer körperlich erfassbaren Realität in die Vorstellung einer modellhaften Welt.
Mittels Collagen, Objekten und Installationen greife ich landschaftliche und architektonische Situationen auf und überführe sie in eine modellhafte Räumlichkeit. Der Maßstab orientiert sich dabei an der Beziehung von Werk, Raum und Betrachter. Auf diese Weise machen es die Objekte und Installationen möglich, eine körperliche Beziehung herzustellen, und gleichzeitig den Wechsel in einen selbst gewählten Maßstab zu vollziehen. Die Objekte werden zu Modellen, die, als Lebenswelt betrachtet, von autonomen Gesetzmäßigkeiten bestimmt sind. Der Betrachter bewegt sich in einem utopischen Modell, das die individuelle Verhaltensweise einer Macht ausübenden Raumstruktur gegenüber stellt.